Was ich aus der Architektur über Kritik gelernt habe

Bild: mentalLOVE Blog Was ich aus der Architektur über Kritik gelernt habe

Kennst du dieses Gefühl, wenn du lange Zeit eine Ausbildung gemacht hast, zu arbeiten beginnst und plötzlich feststellst, dass du mehr oder vielleicht etwas ganz anderes willst? Kennst du dieses Gefühl, dass tief in dir dieses Feuer brennt, etwas eigenes zu erschaffen, deiner Kreativität freien Lauf zu lassen und dich nicht nach einem Chef richten zu müssen? Kennst du das, wenn sich deine Seele wünscht, dass du etwas anderes machst?

Ich kenne dieses Gefühl ganz genau. Aber fangen wir mal ganz von vorne an.

 

Es ist kaum zu glauben, aber ich hab 7 Jahre lang Architektur studiert. Ich hab sogar fertig studiert und es hat mir großen Spaß gemacht. Ich konnte kreativ sein, hab mit Freude ein Gebäude nach dem anderen entworfen und sogar das Basteln hat mir Spaß gemacht. Und es wird viel gebastelt in einem Architekturstudium. ;)

Architektur ist kein Studium, das man "schnell mal studiert". (obwohl das immer noch ein paar glauben...:) ) Es ist hart, es ist sehr viel Arbeit und die Kritiken der Betreuer sind oft sehr heftig. Ich kann mich noch genau erinnern, wie mich eine Kritik im Master so heftig getroffen hat, dass ich fast alles hingeschmissen hab.

 

Wir hatten Zwischenabgabe kurz vor Weihnachten und die Aufgabe war, in einem stillgelegenen Steinbruch eine Tribüne zu planen. In der Mitte war ein See, in dem man schwimmen konnte und das ganze Gelände war atemberaubend schön. Mein Konzept beruhte darauf, dass ich so wenig wie möglich in die Natur eingreifen wollte, also baute ich die Sitzplätze direkt in das Gelände hinein.

 

Ein paar Tage vor der Präsentation ging auf einmal mein Computer kaputt - ich hatte alle Dateien und Pläne darauf gespeichert und musste mir überlegen, wie ich jetzt mein Konzept präsentieren kann. Also entschied ich mich, das Ganze mit Handskizzen zu präsentieren.

 

Meine Betreuerin war eine sehr strenge, französische Architektin. Sie war sichtlich unbeeindruckt und fiel mit harter Kritik über meinen Entwurf her.

 

"kein Konzept - kein Entwurf - keine Architektur"

 

Ich weiß noch genau, wie ich mich damals gefühlt hatte. So heftig hatte mich noch nie jemand für meine Entwürfe kritisiert, ich hatte immer kreative Ideen und meine Entwürfe waren gut.

 

Doch dieses Mal musste ich wirklich schlucken. Ich hatte so viel Zeit aufgewendet, alles noch einmal mit der Hand gezeichnet...

Nimm das nicht persönlich...

Diese Worte hört man oft als Architekturstudent. Doch das ist völliger Unsinn. Ein Entwurf, in den all deine kreativen Ideen geflossen sind, der von Herzen kommt, der deine Ideen und Werte widerspiegelt - klar nimmst du das persönlich, wenn der in der Luft zerrissen wird.

 

Ich rappelte mich nochmal auf, investierte sehr viel Zeit und überarbeitete ständig meinen Entwurf. Zugegeben, es war nicht meine beste Arbeit, aber ich arbeitete das ganze Semester lang hart daran und ging immer wieder zu den Korrekturen, um mir weitere Ratschläge und Kritik abzuholen.

 

Das Ende des Semesters nahte, ich baute ein riesiges Modell und entwarf ein schönes Design für meine Plakate und stellte sie schließlich zur Abgabe. Bei der Notenverkündung hatte ich leider keine Zeit, aber eine Freundin informierte mich.

 

Daran kann ich mich auch noch genau erinnern. Sie stand vor mir, lachte mich an und sagte "Susi, du bist durchgefallen." Ich konnte es gar nicht glauben! Ich hatte sooo viel dafür getan, mein ganzes Herzblut reingesteckt und dann scheint sich die "Freundin" auch noch zu freuen, dass ich durchgefallen bin?!

 

Ich war am Boden zerstört und musste das erst mal sacken lassen. Und es gab diesen Moment, wo ich wirklich alles - das gesamte Studium - hinschmeißen wollte. Ich war wütend auf die Betreuerin und darauf, dass ich so viel Zeit investiert hatte.

 

Ich ließ mir Zeit, um einmal alles zu verarbeiten. Ich hab mich von der "Freundin" verabschiedet, weil jemanden, der sich über meine Misserfolge freut, den brauch ich nicht in meinem Leben. Ich hab den 5er akzeptiert und auch die Tatsache, dass mich das 1 Semester zurückwirft.

 

Was damals als Studentin ein kleines Drama war, sehe ich heute aus einer ganz anderen Perspektive, nämlich dieser:

Shit happens...;)

Meine Leidenschaft für das Entwerfen, das Design und die Architektur war nachwievor da. Genauso war mein großes Interesse an Psychologie vorhanden. Mich hat interessiert, wieso Burnout die neue Modekrankheit zu sein schien und was der Mensch braucht, um entspannt und glücklich zu sein. Daher wählte ich als Thema meiner Diplomarbeit auch ein Burnout-Präventionscenter.

 

Wie sich Mann und Frau kennenlernen, was es für eine glückliche Beziehung braucht, wie sich Menschen begegnen und wie sie zusammenkommen...diese Themen haben mich schon seit meinem Teenager-Alter beschäftigt. Ich studierte Bücher, Zeitschriften, sprach mit meinen Freunden darüber und sah mir Videos an. Ich vertiefte mein Wissen in Ausbildungen und es machte mir Spaß zu lernen. :)

 

Ich probierte aus, wie man spielerisch jemanden kennenlernen kann. Was kann man sagen, wenn man unterwegs ist, wie kommt man sympathisch rüber, was mach ich beim 1.Date, usw.

 

Durch meine Mentaltrainer-Ausbildung lernte ich, wie wichtig die innere Einstellung beim Dating ist. Es ist so ein großer Unterschied, ob ich mir denke "es ist schwierig den Richtigen zu treffen" als wenn ich mir denke

ich bin es wert, glücklich verliebt zu sein :)

Ich fand für mich selbst heraus, wie ich mentales Training und Flirttraining kombinieren und nutzen kann und lernte schließlich meine große Liebe kennen. Und ich verspürte diesen Drang, dieses Wissen weiterzugeben. Und die Architektin in mir darf die Workshops und Trainings designen. :)

 

Die Themen Liebe, Flirten und Kennenlernen haben sich wie ein roter Faden durch mein ganzes Leben gezogen. Wenn mir jetzt eine Kundin erzählt, sie ist einsam und Single und trifft immer wieder die falschen Männer, dann weiß ich, wie sich das anfühlt. Und ich weiß auch, wie man das ändern kann. ;)

 

Ich genieße es richtig, mit Menschen zu trainieren und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen.

 

Was ich daraus gelernt habe

1. Hör auf dein Herz und lass dir nichts einreden

Wenn du auf deine innere Stimme hörst und dich für deine Berufung entscheidest, kann es sein, dass auf einmal ein paar Leute in deinem Umfeld "aufschreien". Vor allem, wenn du dich entscheidest, auf einmal eine ganze andere Richtung einzuschlagen...;)

 

Lass sie reden und mach das, was DIR Spaß macht!

 

Bei mir waren es Fragen wie

Du hast doch Architektur studiert. Solltest du nicht in einem Architekturbüro arbeiten?!

Äh, nein, muss ich nicht. Ich höre auf mein Herz und helfe Singles in der Liebe aktiv zu werden. Außerdem lässt sich das toll kombinieren mit meinen anderen Leidenschaften wie Singen, Tanzen, kreativ sein und neue Dinge ausprobieren. Diese Freiheit hätte ich in der Architektur nicht. Ich liebe es, Unternehmerin zu sein.

Susi, ich finde es peinlich, dass du jetzt Flirtcoach und keine Architektin bist.

Auch ok und zum Glück deine Sichtweise und nicht meine. ;)

 

2. Kenne deinen eigenen Wert

Mach deinen eigenen Wert nicht davon abhängig, was du leistest oder was jemand anderer über dich sagt. Du bist großartig! Punkt.

 

3. Verabschiede dich von falschen Freunden

Verabschiede dich von Leuten, die dir nicht gut gesinnt sind und sich über deine Misserfolge freuen oder schlecht über dich reden. Auch wenn das bedeutet, dass eine Freundschaft zu Bruch geht. Denn in Wirklichkeit ist das keine wahre Freundschaft.

 

 

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Jetzt verrate mir: Wann fällt es dir leicht, du selbst zu sein? ;)

 

finde deine wahre Liebe! ;)

 

deine

Susi

 


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